Sweet Chai

21.10.2015

Der Herbst ist da und mit ihm die kalten, verregneten Tage, die man am liebsten zusammengerollt auf der Couch mit einer warmen Decke und einem guten Buch verbringen möchte. Natürlich gehört zu solchen gemütlichen Stündchen auch das passende Heißgetränk und wer mich alte Teetante kennt, weiß natürlich, worum es sich dabei bei mir in den meisten Fällen handelt.


In Cafés kann man jetzt auch wieder ganz stylisch Chai Latte bestellen, was im Endeffekt auch nichts anderes als Tee mit Milch heißt. Auch fertig gibt es entsprechende Mischungen zu kaufen, die heißen dann meistens Sweet Chai. Das Problem, das ich bei diesen Mischungen habe, ist dass sie meistens Süßholz enthalten. Süßholz hat den Effekt, dass es - dem Namen nach - den Tee durch die eigene Süßkraft schon ein wenig süßt. Der Nachteil ist, dass Süßholz und somit dann auch der ganze Tee penetrant nach Lakritze schmeckt - und ich HASSE Lakritze!


Was also tun? Natürlich - selber machen! Das hat zusätzlich den Vorteil, dass keinerlei Zuatzstoffe und Aromen beigefügt sind, die man im Übrigen bei all den super aromatischen Gewürzen so wie so nicht benötigt. Für diese Mischung bekommt man so gut wie alle Zutaten in einem gut sortierten Supermarkt (real, Kaufland etc.) oder in einem Gewürz- und Teeladen. In einer gut ausgestattenten Küche dürfte sich aber das eine oder andere Gewürz so wie so schon bei den Backzutaten finden lassen.


Beim schwarzen Tee bevorzuge ich normalerweise eher die milderen Sorten. Für dieses Rezept empfiehlt sich aber eine etwas kräftigere Note, im Grunde kann aber auch einfach genommen werden, was sich eh schon im Teeregal befindet. Einzig von Earl Grey würde ich abraten, da der ja schon aromatisiert ist und sich das Bergamotte-Aroma meiner Meinung nach nicht so gut mit den anderen Aromen verträgt.


Im Grunde ist das aber natürlich Geschmacksache, auch bei der Zusammenstellung kann man je nach persönlicher Vorliebe noch variieren. Für mich hat sich aber diese Mischung bewährt und ich trinke sie am liebsten à la Chai Latte mit einem ordentlichen Schuss Milch. Gesüßt wird das ganze am besten mit Honig oder braunem Zucker, das fügt dann nochmal extra Aroma hinzu.


Eine schöne, warme Tasse Tee wärmt ja bekanntlich nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Genießt also die kalte Zeit mit etwas Wärme aus der eigenen Küche! Und für alle, die den Sommer schon wieder herbeisehnen - abwarten und (diesen) Tee trinken... ;-)

Cashew Chicken

23.08.2015

Nach fast einem Jahr Abwesenheit gibt es heute endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Und ich dachte, es wäre mal wieder Zeit für einen Klassiker. Dieses Rezept habe ich auch von meinem Lieblings-Food-Blog (http://www.browneyedbaker.com/cashew-chicken-recipe/) und seit ich es das erste Mal ausprobiert habe, ist es in die All-Time-Favorites im Freundeskreis aufgenommen worden.

 

Daher ist es auch kein Wunder, dass ich es gestern für die Geburtstagsfeier von Marina und mir gekocht habe. Solange man keine Vegetarier unter seinen Gästen hat, kann man mit diesem Rezept nämlich so gut wie nichts falsch machen - ich habe noch niemanden erlebt, dem mein Cashew Chicken nicht geschmeckt hat.

 

Im Gegensatz zu manchen anderen Rezepten mit Hühnerbrust bleibt hier das Fleisch schön saftig, die Cashews liefern den nötigen Biss und die Süß-Sauer-Note der Sauce gibt dem ganzen ein wunderbar asiatisches Flair. Da ich es mit ein bisschen mehr Sauce mag, habe ich das Rezept auch ein wenig in diese Richtung abgeändert. Als Beilage würde sich Reis anbieten, ich mag es aber lieber mit asiatischen Wellenbandnudeln. Hat man da gerade keine zur Hand, gehen sicher auch normale Bandnudeln.

 

Aber egal mt welcher Beilage, dieses Rezept muss man unbedingt mal ausprobiert haben! Guten Appetit!